St.Benno Kirche Meißen
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Rückblick RKW 2017

Meißen, Lommatzsch, Wilsdruff  -  RKW 2017 – dankbarer Rückblick -

 

Vom 25.6. bis 30.6.17 trafen sich 25 Kinder aus Meißen, Wilsdruff und Umgebung,

5 Jugendhelfer und 4 Betreuer zur RKW 2017.

Dieses Jahr reisten alle mit Rucksack, Isomatte und Schlafsack an, denn es wurde auf dem Gelände der Lommatzscher Pfarrei Hl. Kreuz gezeltet.

Da schon vorher genau geplant war, wer mit wem und wo schläft und dank der tatkräftigen Unterstützung der Eltern, klappte alles prima beim Aufbau und dem Einräumen. 

Thema der diesjährigen RKW war: „Miteinander zum Geschenk“.

Wir durften erfahren, dass wir selbst Geschenk sind, unser Leben ein Geschenk Gottes ist und wir jeder einen Platz auf dieser Erde haben. Im Kreis unserer Familie, in der Schule, bei den Freunden und auf jeden Fall einen Platz in Herzen unserer Eltern und Geschwister.

In drei Altersgruppen eingeteilt (orange, grün, hellblau – die Helfer trugen dunkelblau) erlebten wir verschiedene Katechesen:

So erforschten wir zum Thema „Mein Name ein Geschenk“ die Bedeutung und Herkunft unserer Namen, fanden passende Heilige und suchten unseren Namenstag heraus.

Wir hörten wie andere Menschen schon vor vielen Jahren zum Geschenk für andere geworden sind und heute als Heilige verehrt werden – Nikolaus von Myra und Martin von Tours zum Beispiel.

Auch in jüngerer Vergangenheit wurden Menschen zum Geschenk für ihre Mitmenschen, für Verlorene, für Flüchtlinge und Notleidende. Wir überlegten gemeinsam, was wir tun können, damit wir Geschenk und Freude für andere sind. 

Auch Spiel, Spaß, Kreativität und Unternehmungen kamen nicht zu kurz.

Wir konnten den nah gelegenen Sportplatz zum Fußballspielen, Frisbeewerfen, Ball über die Leine Spielen und Austoben nutzen. Jeden Morgen gab es pünktlich um 8 Uhr Morgensport für alle, außer die Frühstückbereiter. Wir besuchten das örtliche Heimatmuseum mit Kellerführung und ließen uns die evangelische Kirche in Lommatzsch von Pfr. Saft erklären (der geduldig jede noch so kleine Frage beantwortete).

 

Mittwoch war unser Ausflugstag. Wir fuhren morgens mit dem Bus Richtung Nossen, stiegen in Räsa aus und marschierten zum Kloster Altzella. Dort erhielten wir eine Führung zur Klostergeschichte und ihrer Entstehung und konnten uns in mittelalterlicher Schreibkunst üben.

Der Rückweg wurde etwas feucht, doch alle kamen wohlbehalten durch das Gewitter.

 

Die Abende waren erwartungsgemäß immer recht lang und auch eine Nachtwanderung fehlte nicht im Programm.

Die Jugendhelfer gaben sich ordentlich Mühe uns Angst und Schrecken einzujagen.

Von einem Erlebnis soll noch berichtet werden. Thies durfte jeden Morgen mit Herrn Kaplan Brötchen holen gehen.

Die ansässigen Bäckerleute fanden das so reizend, dass sie kurz entschlossen unsere ganze Mannschaft in ihre Backstube einluden. Freitagvormittag quetschen wir uns nun alle in die kleine Bäckerei (mit so vielen hatten sie dann wohl doch nicht gerechnet) und durften überall herumstöbern, naschen und tausend Fragen stellen. Bis auf den Mehlboden kletterten wir und staunten über die Fingerfertigkeit des Bäckermeisters beim Zöpfe- und Knotenflechten. Schön, dass es so ein Handwerk noch gibt. 

Am Nachmittag kamen dann die Eltern und sammelten alles wieder ein: Kinder, Zelte und Gepäck.

Danke für die schöne Zeit – es war eine tolle Gruppe.

Dank auch an die tollen Küchenfeen Frau Reitmeyer und ihr Team, die sich im Hintergrund nicht nur um das leibliche Wohl sorgten.                                                  Claudia Spiegel  

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